Die SF Fichtelgebirge traten am 14. Februar auswärts bei den SF Mitterteich an. Trotz deutlicher DWZ‑Unterlegenheit an fast allen Brettern zeigte die Mannschaft eine bemerkenswerte Teamleistung und gewann den Kampf mit 4:2.
Schon früh wurde klar, dass es ein enges Match werden würde. Mitterteich brachte einen starken DWZ‑Schnitt von 1627 ans Brett, während Fichtelgebirge mit 1408 nominell deutlich schwächer aufgestellt war. Doch auf dem Brett zeigte sich ein ganz anderes Bild.
Einzelergebnisse
| Brett | SC Mitterteich | Ergebnis | SF Fichtelgebirge |
|---|---|---|---|
| 1 | Paul Trapp (1704) | 0 – 1 | Alexander Häckel (1623) |
| 2 | Max Bauernfeind (1670) | 0 – 1 | Florian Rupprecht (1095) |
| 3 | Herbert Baier (1660) | 1 – 0 | Peter Häckel (1524) |
| 4 | Roland Schelbert (1638) | 1 – 0 | Thomas Robisch (1457) |
| 5 | Alexander Jost (1619) | 0 – 1 | Stefan Greger (1344) |
| 6 | Hans Lugert (1475) | 0 – 1 | Fangning Yuan |
Spielverlauf
Am Spitzenbrett gelang Alexander ein souveräner Sieg gegen den favorisierten Paul Trapp – ein wichtiger Startpunkt für die Mannschaft.
Florian spielte konzentriert, nutzte die Ungenauigkeiten seines Gegners konsequent aus und holte ebenso einen starken vollen Punkt.
Auch Stefan lieferte am fünften Brett eine überzeugende Leistung ab und gewann seine Partie sicher.
Die dramatischste Begegnung fand jedoch am sechsten Brett statt: Maik (Fangning) lag zunächst eine Figur vorne, geriet in einer komplizierten Stellung in extreme Zeitnot und schaffte die Zeitkontrolle, mit Verlust eines Turms, buchstäblich in letzter Sekunde. Direkt danach unterlief seinem Gegner ein schwerer Patzer, den Maik sofort ausnutzte – und so war die Partie nach der Zeitkontrolle überraschend schnell entschieden. Sein Punkt besiegelte endgültig den Auswärtssieg.
Fazit
Mit einer starken kämpferischen Leistung und vier Einzelsiegen holten die SF Fichtelgebirge einen verdienten 4:2‑Erfolg in Mitterteich. Besonders beeindruckend war, wie das Team trotz nomineller Außenseiterrolle an jedem Brett dagegenhielt und die entscheidenden Momente für sich nutzte.
Toller Bericht